Ewald Humenberger

Ewald Humenberger

Ewald Humenberger begann seine Spielerkarriere beim HC Linz, für den er 1986 zum ersten Mal in der österreichischen Bundesliga (damals die erste Liga) spielte. Zwischenzeitlich war er auch beim ATSV Innsbruck aktiv. Mit den Linzern wurde er drei mal österreichischer Meister und Pokalsieger und erreichte 1994 das Finale im EHF-Pokal, das gegen den spanischen Verein UD Alzira verloren ging. Im Jahr 1996 wechselte er zum deutschen Bundesligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke, mit dem er 1997 und 1998 den (inzwischen abgeschafften) EHF-City-Cup gewinnen konnte. Insgesamt bestritt Humenberger 122 Bundesligaspiele für die Ostwestfalen, bevor er im Jahr 2000 zurück zum HC Linz wechselte. Im Frühjahr 2008 kündigte Humenberger an, seine Karriere nach dem Ende der Saison beenden zu wollen.

Er bestritt 246 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei ein Tor. Somit ist er mit großem Abstand vor dem ebenfalls bereits zurückgetretenen Patrick Fölser der Rekordnationalspieler seines Landes. Alles in allem bestritt Ewald Humenberger in den 22 Jahren seiner Karriere als Erstligaspieler mehr als 1.000 Pflicht- und Auswahlspiele. Seit 2008 ist Ewald Humenberger erster Präsident des Oberösterreichischen Handballverbandes.
3x Österreichischer Meister: 1994, 1995, 1996 (mit HC Linz)
3x ÖHB-Cupsieger: 1994, 1995, 1996 (mit HC Linz)
2x EHF-City-Cup-Sieger: 1997 und 1998 (mit TuS Nettelstedt)
1x EHF-Pokal-Finalist: 1994 (mit HC Linz)
246 A-Länderspiele (1 Tor) für Österreich