Viktor Szilagyi
Der gebürtige Ungar (Vater Stefan Szilagyi war Nationalteamspieler, jetzt Krems-Trainer) kommt mit sieben Jahren nach Österreich. Er ist bis heute der einzige Handballer weltweit, der alle wichtigen EHF-Europacup-Titel (Champions League, EHF Cup, Pokal der Pokalsieger) gewinnt. Er wird Champions Legaue Sieger mit THW Kiel 2007, ist mehrfacher deutscher Meister, holt 2009 den EHF Cup und 2010 den Cup der Cupsieger mit VfL Gummersbach. Der Mitte Rückraumspieler, das “Hirn” des Nationalteams, beginnt seine Karriere bei St. Pölten, wechselt dann nach Innsbruck und geht im Jahr 2000 nach Deutschland zu TSV Bayer Dormagen, wird 2005 mit TUSEM Essen EHF-Cup-Sieger (2005). Danach wechselt „Figo”, bekennender HSV-Hamburg-Fan (Fußball) zum THW Kiel, fällt aufgrund von schweren Verletzungen wie einem Kreuzbandriss und Meniskusoperationen lange aus. Seit Sommer 2010 spielt er nach zwei Jahren beim VfL Gummersbach für die SG Flensburg Handewitt.
Viktor Szilagyi debütiert 1998 mit nur 19 Jahren in der österreichischen Nationalmannschaft, seit der Trainer-Ära unter Dagur Sigurdsson 2008 ist er auch Kapitän. In den letzten Jahren ist Szilagyi als Spielerpersönlichkeit, Kapitän und Regisseur des Teams maßgeblich am Aufschwung des Teams beteiligt: 2010 erreicht er mit dem Nationalteam bei der Heim-Europameisterschaft die Hauptrunde und Platz 10, im Sommer 2010 schafft er mit dem Team erstmals seit 18 Jahren die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft, im Jänner belegt man hier Platz 18. In der EM-Qualifikation im Herbst 2010 führt er die Mannschaft zu einem sensationellen Remis in Deutschland und dem Heimsieg gegen Island.











