16.02.2017

Bittere Diagnose für Szilagyi

Gesund und schmerzfrei beendete Viktor Szilagyi Im Juni 2016 seine so unglaubliche Handballer-Karriere und blickte bereits mit Freude und Zuversicht auf seine neuen Aufgaben als Sportdirektor beim Bergischen HC. Ausfälle und die aktuelle Tabellensituation veranlassten ihn, im Herbst nochmals aufs Spielfeld zurückkehren. Für das neue Jahr legte er sein Amt als Sportdirektor sogar komplett zurück um dem Verein im Kampf gegen Abstieg zu helfen. Nun nimmt seine Karriere möglicherweise doch ein schmerzvolles Ende.

Die Diagnose durch den Mannschaftsarzt des Bergischen HC bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen. Das Knie des ehemaligen Kapitäns der Österreichischen Nationalmannschaft ist, gelinde ausgedrückt, kaputt: Riss des vorderen Kreuzband, Riss des Innenband und Bruch des Schienbeinköpfchen.

Ein Einsatz kommt daher in dieser Saison nicht mehr in Frage. Vorläufig wird er konservativ behandelt, über eine etwaige Operation wird erst im Laufe der Behandlung entschieden.

Zugezogen hat sich Viktor Szilagyi die Verletzung am Mittwoch im Spiel gegen die Füchse Berlin. Nach knapp zehn Minuten war für ihn das Spiel bereits vorbei. Der Spielmacher knickte in der Offensive um und blieb danach liegen. Ein lauter Schrei ließ damals schon befürchten, dass Schlimmeres passiert war. Seine Teamkollegen feierten in der Folge einen 30:29-Sieg, der jedoch durch den Ausfall getrübt war.

In einer Aussendung des BHC erklärte Trainer Sebastian Hinze: „Die Sache mit Viktor ist natürlich ein Schock.“

Auf dem Foto: Viktor Szilagyi

Copyright: ÖHB/Pucher