07.10.2017

EHF Cup: WESTWIEN unterliegt Thun

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN musste sich im Hinspiel der zweiten EHF Cup-Qualirunde dem Schweizer Verein Wacker Thun 22:27 (13:13) geschlagen geben. Nach einer guten ersten Halbzeit setzte sich am Ende die Routine der Schweizer durch. Das Rückspiel findet in einer Woche in Thun statt.

Die Gastgeber starteten super ins Spiel: gegen die großen Schweizer konnte WESTWIEN mit gewohnt aggressiver Deckung und gutem Angriff schnell eine Führung herausspielen. Nach zwölf Minuten traf Mladan Jovanovic zum 6:3. Bis Mitte der ersten Halbzeit blieb es beim 3-Tore-Vorsprung. Doch die Eidgenossen fanden immer besser ins Spiel, konnten ihre körperliche Überlegenheit ausspielen. Mit einem 13:13 ging ees in die Kabine.

WESTWIEN kam besser aus der Kabine, konnte eine 2-Tore-Führung herausspielen, geriet dann aber außer Tritt. Die Schweizer nutzten jeden noch so kleinen Fehler und zogen bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:16 davon. Speziell der lange Rubin war kaum zu bremsen, erzielte nicht weniger als zehn Treffer. In der Schlussphase versuchte WESTWIEN alles, kämpfte bis zum Schluss, aber am Ende musste man sich Wacker Thun 22:27 geschlagen geben.

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Glückwunsch an Wacker Thun. In der ersten Halbzeit hatten wir die Schweizer ganz gut im Griff und hätten zur Pause führen können. Ab der 40. Minute haben wir vor allem im Angriff gegen die robuste und starke 6:0-Deckung keine Lösungen mehr gefunden. Unterm Strich wäre mehr drinnen gewesen. Jetzt gilt es, bereits am Dienstag in Bregenz ein gutes Spiel zu machen, bevor es zum Rückspiel in der Schweiz kommt.“

EHF Cup-Qualifikation, 2. Runde
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. WACKER THUN 22:27 (13:13)
Werfer WW: Frimmel (5/1), Kristjansson (5/1), Führer (3), Jelinek (3), Ragnarsson (2), Seitz (1), Hajdu (1), Schiffleitner (1), Jovanovic (1)
Bester Werfer WT: Rubin (10/1), Suter (7)

14.10., 17:00: Wacker Thun - SG INSIGNIS Handball Westwien

FOTO © WESTWIEN/Pucher