11.09.2017

Frimmel 2018/2019 bei Schaffhausen

Mit 1. Juli 2018 beginnt für Sebastian Frimmel eine neue Ära. Der 21-Jährige wechselt kommende Saison zu den Kadetten Schaffhausen in die Schweiz. Beim Champions League Starter unterschrieb Frimmel einen Dreijahresvertrag.

„Mein Ziel war es schon immer zu einem guten Verein im Ausland zu gehen. Ich glaube, dass Schaffhausen ein super Schritt für mich ist und ich mich dort noch gut weiter entwickeln kann, vor allem in der Champions League. Ich freue mich riesig auf die Schweiz und die Herausforderungen, die dort auf mich warten“, schickt Sebastian Frimmel voraus.

2013 begann seine Profikarriere bei WESTWIEN, 2014/2015 wurde er in der spusu HLA zum „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Das blieb natürlich auch ÖHB-Teamchef Patrekur Jóhannesson nicht verborgen. Am 4. März 2014 gab Sebastian Frimmel sein Debüt im Nationalteam gegen Deutschland. Bislang streifte der 1,90 Meter große Flügel das rot weiß rote Dress 28 Mal über, erzielte dabei 54 Tore.

Sein zukünftiger Trainer bei den Kadetten, Peter Kukucka, hat sich Frimmel ebenfalls genau angesehen: „Ich freue mich sehr über unsere neue Verpflichtung. Sebastian ist ein starker Flügel, der zudem auch in der Abwehr auf vielen Positionen spielen kann, was uns viele Möglichkeiten gibt.“

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN lässt Frimmel mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen, Conny Wilczynksi: „Sportlich ist der Abgang von Seppo natürlich ein großer Verlust für WESTWIEN, aber wir haben diesen Transfer unterstützt, weil ein Auslandswechsel ein logischer nächster Schritt für Seppo ist. Insgesamt können wir als gesamter Verein stolz sein, so einen tollen Spieler entwickelt zu haben. Auf Seppo wartet eine große Handball-Karriere - da bin ich mir sicher und ich wünsche ihm nur das Beste.“

Doch auch für Sebastian Frimmel wird es nicht leicht: „Ich habe WESTWIEN sehr viel zu verdanken und ich bin stolz, so lange für meinen Heimatverein gespielt zu haben! Ich will in dieser Saison noch viel mit der Mannschaft erreichen und noch ein letztes Jahr alles für den Verein geben. Es wird für mich sicher sehr schwer Abschied zu nehmen, weil WESTWIEN jahrelang wie eine zweite Familie für mich war.“

Auf dem Foto: Sebastian Frimmel

Copyright: ÖHB/Pucher