07.07.2017

Hard verzichten in CL-Quali auf Heimrecht

Österreichs sechsfacher Handballmeister ALPLA HC Hard wird das Vorrecht zur Ausrichtung des Qualifikationsturniers für die Champions League Anfang September nicht in Anspruch nehmen. Dieses wurde den Vorarlbergern vergangene Woche bei der Auslosung in Wien von der Europäischen Handball Föderation (EHF) kurzfristig zugesprochen.

Als Zweitgenannter hat nun der portugiesische Titelträger Sporting Lissabon die Möglichkeit das Ausscheidungsturnier zu veranstalten. Weitere Qualifikanten sind der finnische Champion Riihimäki Cocks und Tatran Presov. Der slowakische Meister ist der Halbfinalgegner der Roten Teufel im Qualifikationsturnier.

Der Sieger des Qualifikationsturniers am 2./3. September zieht in die Gruppe D der Champions League ein. Dort warten Metalurg Skopje (MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR) sowie der russische Meister Medvedi. Die restlichen drei Teams des Champions-League-Qualifikationsturniers mischen im EHF-Cup mit.

Die Harder können die Anforderungen der EHF zum Spieltermin in acht Wochen nicht vollständig erfüllen. So stehen beispielsweise während der Sommersaison und einer großen Messeveranstaltung im näheren Umkreis nicht ausreichend geeignete Unterkunftsmöglichkeiten für die Gastmannschaften zur Verfügung. Zudem ist die Sporthalle am See bereits teilweise belegt und steht für das obligate Training der vier teilnehmenden Mannschaften nicht zur Verfügung.

Auch in fremder Halle rechnen sich Aufsichtsrat und Vorstand des ALPLA HC Hard Chancen auf den Einzug in die Königsklasse aus. Zuletzt qualifizierte sich Hard 2003 für die Gruppenphase der Champions League.

FOTO © ALPLA HC Hard/Walter Zaponig