04.11.2017

WHA: Hypo NÖ ringt MGA Fivers nieder

Serienmeister und Tabellenführer Hypo NÖ konnte sich am Samstag in der 7. WHA-Runde für die überraschende Niederlage bei HIB Handball Graz rehabilitieren. Die Titelverteidigerinnen setzten sich im Duell mit Vizemeister MGA Fivers allerdings erst nach hartem Kampf mit 21:19 (11:8) durch.

"Das war ein hochklassiges Spiel beider Mannschaften. Da wurde bis zur letzten Minuten gefightet und gekämpft. Die Zuseher haben ein tolles Spiel gesehen", zeigte sich Hypo NÖ-Coach Martin Matuschkowitz begeistert. Sein Team lag in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich mit einem Tor zurück.

Der HC Sparkasse BW Feldkirch verteidigte Platz zwei, gewann das Duell mit Hypo NÖ-Bezwinger HIB Handball Graz 27:26 (12:11). Den Murstädterinnen gehörte die erste Viertelstunde. Doch dann kamen die Gastgeberinnen auf, machten aus einem 4:8-Rückstand eine knappe Pausenführung. Nach Wiederbeginn hatte Feldkirch die Partie lange im Griff, führte zwischenzeitig mit fünf Toren (23:18). Graz gab aber nicht auf, fightete noch einmal zurück. Für einen Punktgewinn im Ländle sollte es allerdings nicht reichen.

Gleichauf mit Feldkirch und somit drei Zähler hinter Hypo NÖ liegt der UHC Müllner Bau Stockerau. Der Tabellendritte feierte bei der Union St. Pölten einen souveränen 34:28 (20:11)-Erfolg. Die Gastgeberinnen konnten nur in den ersten Minuten mithalten. „Ich sehe das Spiel mit einem lachenden und einem weinenden Auge – Stockerau hat in den vergangenen Jahren ein auf allen Positionen sehr gut besetztes Team zusammengestellt, gegen das wir laut Papierform untergehen müssten. Wir haben aber dagegen gehalten und gekämpft. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, was möglich gewesen wäre. Wir schauen in die Zukunft und arbeiten weiter daran, die im Training erarbeiteten taktischen Varianten im Spiel konsequent umzusetzen", resümierte St. Pölten-Coach Lajos Pánovic.

Auch der SSV Dornbirn Schoren verstand es, mit einer umstrukturierten, jungen Mannschaft zu überzeugen, feierte gegen den ATV Trofaiach einen 36:29 (14:11)-Start-Ziel-Sieg und festigte Platz vier. Die Messestädterinnen bleiben somit auf Tuchfühlung zu den beiden vor ihnen liegenden Teams aus Feldkirch und Stockerau.

Der ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL Wr. Neustadt lag beim UHC Eggenburg stets voran. Auf Seiten der Aufsteigerinnen passte die Deckungsleistung, aber die Chancenverwertung war zu schwach. Eggenburg verlor 15:22 (5:8).

Die Spielerinnen der Union APG Korneuburg durften über den ersten Saisonsieg jubelnd, setzten sich in ihrer Heimhalle gegen den WAT Atzgersdorf 28:27 (14:14) durch und gaben die Rote Laterne an Eggenburg ab. "Ein gutes, flottes Spiel! Vier Minuten vor dem Ende stand es +5 für uns. Den ersten vollen Erfolg vor Augen sind unsere Spielerinnen zwar noch einmal nervös geworden, es hat aber schlussendlich gereicht. Ein verdienter Sieg, wie ich meine. Es geht bergauf", freute sich Korneuburg-Managerin Silvia Grill.

WHA, 7. Runde
04.11.: Union APG Korneuburg - WAT Atzgersdorf 28:27 (14:14)
04.11.: HC Sparkasse BW Feldkirch - HIB Handball Graz 27:26 (12:11)
04.11.: Union St. Pölten - UHC Müllner Bau Stockerau 28:34 (11:20)
04.11.: Hypo NÖ - MGA Fivers 21:19 (11:8)
04.11.: SSV Dornbirn Schoren - ATV Trofaiach 36:29 (14:11)
04.11.: UHC Eggenburg - ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT 15:22 (5:8)

Der Spielplan, alle Ergebnisse und die Tabelle

FOTO © Hypo NÖ/Heinz Starka

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