02.12.2017

Leoben alleine an der Tabellenspitze

Die Union JURI Leoben steht nach der 13. Runde der Männer-Bundesliga alleine an der Tabellenspitze. Der Top-Favorit auf den Aufstieg gewann am Samstag das Schlagerspiel gegen das HBA-Team des HC FIVERS WAT Margareten 35:28 (19:13) und liegt nun zwei Punkte vor den Wienern und dem UHC Erste Bank Hollabrunn. Einziger Wermutstropfen:  In der 43. Minute humpelte Florian Illmayer verletzt vom Feld. Die Diagnose ergab den Bruch eines Mittelfußknochens.

Hollabrunn verlor das NÖ-Derby gegen den Vizemeister der vergangenen Saison, Sportunion Die Falken St. Pölten, mit 28:31 (13:18). "Im Endeffekt war heute aufgrund unserer angespannten Personalsituation nicht mehr drin. Alle Legionäre sind angeschlagen, heute hat sich noch Goran Vuksa am Fuß verletzt. In den letzten zehn Minuten haben wir dann doch noch den an der Wurfhand verletzten Alen Markovic gebracht, der aber auch nichts mehr ändern konnte", berichtete Hollabrunn-Manager Gerhard Gedinger.

Einen wichtigen Sieg im Kampf um einen Platz im Meisterplayoff feierte der Vöslauer HC. Er gewann das Duell mit dem ATV Trofaiach 28:26 (14:13) und steht damit auf dem vierten Tabellenplatz. "Eine hektische, schnelle Partie, in der wir immer vorne war. Trofaiach versuchte alles, um seine Playoff-Chance zu wahren, ließ unseren Augustas Strazdas manndecken. Dafür lief Philip Schuster zu großer Form auf", resümierte Bad Vöslau-Obmann Peter Gauss.

Die Union Sparkasse Korneuburg meldete sich durch einen 25:24 (12:12)-Heimsieg über HSG Remus Bärnbach/Köflach im Kampf um einen Platz unter den Top-5 zurück. Für die Steirer geht es hingegen nach der vierten Niederlage in Folge in der Tabelle weiter nach unten. Dabei startete die HSG gut in die Partie. Nach anfänglichem klarem Rückstand (-5) kämpften sich die Korneuburger aber wieder ran und überraschten die Steirer zu Beginn der zweiten Hälfte, als sie zehn Minuten mit sieben Feldspielern agierten und dabei einen 4-Tore-Polster herauswerfen konnte. Am Ende hatten die Gastgeber auch das nötige Glück.

Die 13. Runde wurde am Sonntag abgeschlossen. Schlusslicht medalp Handball Tirol musste sich vor Heimpublikum Schlafraum.at Kärnten 26:28 (13:19) geschlagen geben. Die Klagenfurter sind damit wieder auf Meisterplayoff-Kurs, liegen auf Platz fünf. „Wir haben nicht schlecht begonnen, aber dann den Faden verloren, waren in der Abwehr anfällig. Kärnten ist mit einer ganz anderen Körpersprache aufgetreten als zuletzt gegen St. Pölten und hat sich voll reingehängt. Wir waren nicht konsequent genug in unseren Aktionen. Nach der Pause haben wir uns anders präsentiert, konnten den Rückstand verkürzen, haben es aber verpasst, auf minus 1 zu stellen oder gar auszugleichen. Kärnten hatte in einigen Momenten auch mehr Glück, hat es aber auch geschickt gemacht“, so HT-Coach Herbert Lastowitza.

Männer-Bundeslia, 13. Runde
02.12.: UHC Erste Bank Hollabrunn - Sportunion Die Falken St. Pölten 28:31 (13:18)
02.12.: Vöslauer HC - ATV Trofaiach 28:26 (14:13)
02.12.: Union JURI Leoben - HBA FIVERS WAT Margareten 35:28 (19:13)
02.12.: Union Sparkasse Korneuburg - HSG Remus Bärnbach/Köflach 25:24 (12:12)
03.12.: medalp Handball Tirol - Schlafraum.at Kärnten 26:28 (13:19)

Der Spielplan, alle Ergebnisse und die Tabelle