16.05.2017

Richtungsweisende Entscheidungen im ÖHB

Der Österreichische Handballbund hat in seiner Vorstandssitzung vergangenen Freitag mit dem neuen Jugendkonzept eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Das Scouting und die Betreuung vielversprechender Talente beginnt dabei bereits ab dem 12. Lebensjahr, in der U15 wird ein Elite-Nachwuchscup zur Ermittlung des Meisters installiert und die jüngsten sollen bereits im Alter von sechs bis acht Jahren über Spielefeste zum Handballsport gebracht werden. Zudem wurden auch einige Änderungen in der Handball Liga Austria beschlossen, so wird ab der kommenden Saison die Finalserie zum Playoff umbenannt, wo der Sieger weiterhin im Modus Best-of-three ermittelt wird und das Finale, ab kommender Saison Finals genannt, wird im Modus Best-of-five gespielt.

Los geht es bereits mit der Saison 2017/2018. Hier werden für die Sechs- bis Achtjährigen Spielfeste angeboten, über die vermehrt Kinder in Kontakt mit dem Handballsport kommen sollen. Zudem wird ab der kommenden Saison die Österreichische Meisterschaft der U15 in Form eines Elite-Nachwuchscup abgehalten, ganz nach dem Vorbild der Regionalligen. Die zwölf besten Teams werden im Frühjahr in zwei regionale Gruppen eingeteilt. Durch Hin- und Rückspiel werden die Regionalsieger ermittelt, die dann direkt gegeneinander um den Meistertitel spielen.

Modusänderung HLA

Auch in der Handball Liga Austria kommt es ab der Saison 2017/2018 zu einigen Änderungen. Der Grunddurchgang wird in Hauptrunde umbenannt, das Obere und Untere Playoff in Bonus- bzw. Qualirunde, die Finalserie in Playoff (Viertel- und Halbfinale) und das Finale in Finals umbenannt. Im Playoff wird weiterhin im Modus Best-of-three gespielt und die Finals im Modus Best-of-five, statt bisher Best-of-three.

Bevor es soweit kommt, dürfen die vier besten Teams aus der Bonusrunde ihren ersten Playoff-Gegner selbst auswählen. Der Sieger der Bonusrunde hat dabei als erstes Team Wahlrecht, danach das zweitplatzierte Team, das drittplatzierte und das viertplatzierte.

Copyright Foto: ÖHB/Pucher